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Mauro Fariñas - PTMY III

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2009
Fotografie auf Dibond
75 x 105 cm

Auflage: 5 Exemplare


Diese Fotografie ist Teil der Serie „Pleased to meet you“.  Durch das Spiel mit Licht und Schatten verwischt der Künstler gekonnt die Grenzen zwischen Realität  und Fiktion. Die beleuchteten Zweige des Strauches werfen Muster auf das Gras, das mit Einsatz der rosa Farbe zu einer mystischen Atmosphäre gesteigert wird.


Über die Serie:

Nicht alles muss sein, wie es scheint. Pleased to meet You ist eine Serie von Fotografien von Mauro Fariñas, die sich auf die visuellen Möglichkeiten des Mediums gründet, Räume über ihre physischen Bedingungen hinaus darzustellen. Das Spiel der Lichter und Schatten, die Dramaturgie im Gegensatz zur unmittelbaren Fotografie, hat die Absicht, die Darstellung bestimmter Örtlichkeiten auf die Ebene der Verfremdung zu führen, bei der die Dimensionen der Fantasie den banalen Anschein überrollen.

Über den Künstler:

Mauro Fariñas stammt aus Madrid und studierte an der Universität in Cuenca (Spanien). Sein Fernweh führte ihn während des Studiums in Länder wie Finnland und Korea. Er verbrachte vier Jahre in Helsinki und hatte das Glück, Assistent bei Aino Kannisto sein zu dürfen und dort eine gute technische Ausbildung zu erhalten.

Mauro Fariñas arbeitet mit mittelformatigen Größen und mit einer analogen Kamera. Die digitale Welt ist für ihn momentan eher nebensächlich, lieber fertigt er seine Bilder in der Dunkelkammer an. Bevor es so weit ist, entwirft der Künstler zunächst eine Skizze zur Gestaltung der beabsichtigten Aufnahmesituation. Dann sucht er nach den Elementen, mit denen die Szene ausgestattet werden soll: Gegenstände, Modelle, Requisiten usw. Die Vorbereitungsarbeiten für das Foto sind minutiös und langwierig, weil die Skizzen genau befolgt werden müssen. Er richtet das Objektiv auf die Szene, drückt ab und fängt den imaginären Moment ein. Lichteffekte und die Anordnung der szenischen Elemente schaffen eine Atmosphäre, die den Betrachter eine Handlung erwarten lässt, die sich nie abspielen wird. Die Bilder sind von einem imaginären Diskurs erfüllt, von dem sich der Künstler abgrenzt und dessen Bindeglied der Titel der Fotografie ist - der einzige Hinweis darauf, wie die Botschaft zu verstehen sein könnte.